Verhaltensanalyse vs. Verhaltenstherapie

Im Deutschen ist der Begriff Verhaltensanalyse nicht komplett eindeutig. Hauptsächlich wird er für ein diagnostisches Verfahren innerhalb der Verhaltenstherapie verwendet. Dieses im Deutschen weitaus gebräuchlichere Verständnis von Verhaltensanalyse wird auch gleichbedeutend als Problemanalyse bezeichnet und untersucht z.B. die Situation und das Auftreten eines problematischen Verhaltens. Ein Beispiel ist der in der DBT-Therapie (Dialektisch Behaviorale Therapie) von Patienten verwendete Selbsteinschätzungsbogen für Problemverhalten.

Eine Stinkesocke?

Ich erwarte tatsächlich von einer Gruppe, die sich für behinderte Menschen einsetzt, dass es für sie eine Prinzipienangelegenheit ist, diesen Begriff „Stinkesocke“ nicht zu benutzen und auch nicht zu fördern, denn es sind gerade Menschen mit Behinderungen gewesen, die nach dem Fall #JuleStinkesocke Angst bekamen, dass man ihnen nicht mehr glaubt. Mich hätte diese Unterstellung sicherlich auch tief im Inneren getroffen, wenn ich nicht ein „Ass im Ärmel“ gehabt hätte.

GWUP Wahlkampf-Ergebnis

Vor kurzem haben wir geschrieben, dass das hier der schmutzigste Wahlkampf aller Zeiten ist. Es ist in diesem Wahlkampf nicht darum gegangen, die eigenen Leistungen hervorzuheben, sondern den anderen so effektiv wie möglich zu verunglimpfen. Dies hat das Team Sebastiani gut hinbekommen und wäre ich nicht so involviert gewesen, würde ich sogar meine Bewunderung für diese strategischen Machenschaften zum Ausdruck bringen. Ich habe schon immer ein gewisses Interesse für das „Böse“ auf dieser Welt gehabt, um es pointiert zu formulieren.

Offener Brief an die GWUP

Wer Inklusion predigt, sollte ein Mindestmaß an Kompetenzen im sozialen Miteinander aufweisen. Was macht ihr stattdessen? Bei jedem Thema, das sich auf die Relevanz der Emotionen bezieht, betont ihr, Gefühle seien in der gesamten Wissenschaft irreal, bedeutungslos und/oder verfälschend. Es käme – so eure Devise – einzig nur auf rationale Fakten an, denn nur diese seien belegbar. Um das zu unterstreichen, säbelt ihr im Gleichklang mit TERFs (Trans Exclusionary Radical Feminists) über marginalisierte Gruppen drüber, als ginge es darum, sie unter Zwang einer Gefühls-Kastration zu unterziehen, damit diese „Fühlis“, wie man sie abwertend zu bezeichnen pflegt, endlich wieder wissen, ob sie Männchen oder Weibchen sind!

Till R. Amelung & die Satanic Panic

Als ich den Grund erfuhr, warum Amelung auf der Skepkon 2024 als Vortragender nicht zugelassen wurde, begann ich sogleich mit den Recherchen und staunte nicht schlecht: Er supportet auf Twitter vor allem eine Person, die bekannt dafür ist, nicht nur die satanische, sondern auch die moralische Panik zu verbreiten, inklusive der Mind Control-Theorie. Auch bringt sie regelmäßig professionelle und aufklärende Menschen in Verruf, stellt diese aus nicht nachvollziehbaren Gründen zur Rede und bringt sie mit Situationen oder Sachlagen in Verbindung, zumeist durch suggestive Fragen, die völlig absurd erscheinen. Letztendlich – und das macht sie wohl auch ein Stück weit glaubwürdig – versucht sie den Anschein zu erwecken, sie sei eine öffentliche Person bzw. Amtsinhaberin oder aber unterstützend mit Ämtern verbunden.

HPD Artikel über GWUP

Florian Schwarz, dessen Name ein Pseudonym darstellt, äußert sich auf HPD (Humanistischer Pressedienst) gerne zum Thema Woke und auch zum Selbstbestimmungsgesetz. Auch in seinem aktuellen Artikel zur GWUP unter dem Titel ➡️ „Wokeness“ – Ein Freibrief für Critical Studies?schlägt sich Florian Schwarz eindeutig auf eine Seite, was im Folgenden näher beleuchtet werden soll. Hierbei liegt mein Fokus auf den Bereichen, die sich konkret auf die GWUP konzentrieren, und weniger auf einer gesamtthematischen Korrektur.

Anorexie, Ansteckungstheorie und trans

Da geht es um ganz persönliche Motive und nicht um einen „Virus“, der gerade einmal unterwegs ist und rundherum grassiert, mit dem man sich also einfach mal so anstecken kann. Der Begriff „soziale Ansteckung“ ist nicht nur – vor allem für Laien – irreführend, sondern auch in höchstem Maße verharmlosend. Er bagatellisiert eine Krankheit, bei der 10 bis 15% aller Betroffenen sterben und es für viele kein Zurück in die Normalität mehr gibt, selbst wenn sie es anstreben. Sie verhungern, obwohl sie auf keinen Fall sterben wollen, sondern unbedingt (sich selbst) leben! Und genau hier spanne ich den Bogen zu trans Identitäten:

ROGD & der Vergleich mit Pro Ana

Druck, Angst, Konkurrenzdenken und Belohnungs-Bestrafungs- bis hin zu Bedrohungs-Szenarien (inklusive Schuld- und Scham-Aktivierung) bestimmen in der Pro Ana-Bewegung noch heute die Abläufe. All das ist jedoch weit entfernt von dem, was Anti-Trans-Aktivisten daraus machen. In dem Versuch, trans Personen als krank zu stigmatisieren, begeben sie sich auf den brandheißen Pfad der analytischen Psychologie, wofür die allermeisten keinerlei Ausbildungen und/oder Kenntnisse aufweisen. Und wenn doch, werden diese Kenntnisse entsprechend als Framing eingesetzt.

Bleierne Müdigkeit und ME/CFS

Was die ME/CFS Betroffenen durchleiden, lässt meine grausamen Erfahrungen erblassen. Ich leide ernsthaft mit diesen Menschen mit, es geht mir direkt ins Herz hinein. .Bitte liebe Mitmenschen, schaut hin. Diese Betroffenen werden komplett im Stich gelassen. Sie vegetieren unter den fürchterlichsten Bedingungen vor sich hin und sind vom Leben völlig abgeschnitten. Die wenigen Mediziner, die sich darum kümmern und es ernst nehmen, u.a. Dr. Greber und Carmen Scheibenbogen, kämpfen gegen Windmühlen an.